AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
arcanum-studio.com
Stand: Oktober 2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Miriam Jordan, handelnd unter arcanum-studio.com, Lattenbergstr. 6, 83457 Bayerisch Gmain, Deutschland. Email: arcanum.studio@web.de
nachfolgend „Anbieter“ genannt, und den Kunden über die Erbringung von Mentoring, Coaching, persönlicher Entwicklungsbegleitung und damit verbundenen Dienstleistungen.
- Die Angebote richten sich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sowie an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
- Diese AGB gelten unabhängig davon, ob die vereinbarten Leistungen online, telefonisch, per Videokonferenz oder persönlich vor Ort erbracht werden.
- Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt.
- Individuelle Vereinbarungen zwischen Anbieter und Kunde haben Vorrang vor diesen AGB.
§ 2 Gegenstand und Umfang der Leistungen
- Der Anbieter bietet insbesondere Mentoring, Coaching und individuelle Begleitung bei persönlichen Entwicklungs-, Reflexions- und Veränderungsprozessen an.
- Die konkreten Inhalte, Ziele, der Umfang, die Dauer, die Durchführungsform und die Vergütung werden individuell vereinbart und ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder einer ergänzenden Vereinbarung.
- Die Leistungen können insbesondere persönliche Gespräche, Reflexionsübungen, Impulse, methodische Unterstützung und die gemeinsame Erarbeitung möglicher Handlungsoptionen umfassen.
- Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Durchführung der vereinbarten Dienstleistungen, jedoch keinen bestimmten persönlichen, beruflichen, wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg, sofern nicht ausdrücklich und wirksam etwas anderes vereinbart wurde.
- Die Leistungen stellen keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie dar und ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige erforderliche fachliche Behandlung. Sie stellen auch keine Rechts- oder Steuerberatung dar.
- Der Anbieter ist nicht verpflichtet, Leistungen zu erbringen, die außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs liegen oder für die eine besondere gesetzliche Zulassung erforderlich ist, über die der Anbieter nicht verfügt.
§ 3 Anfrage, Angebot und Vertragsschluss
- Anfragen über die Website, per E-Mail, telefonisch oder über andere Kommunikationswege sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindliches Angebot gekennzeichnet sind.
- Auf Grundlage der Anfrage erstellt der Anbieter bei Bedarf ein individuelles Angebot. Darin werden insbesondere die vereinbarten Leistungen, die Vergütung, der zeitliche Umfang und gegebenenfalls besondere Bedingungen festgehalten.
- Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das konkrete Angebot innerhalb einer gegebenenfalls gesetzten Annahmefrist ausdrücklich annimmt und die Annahme dem Anbieter zugeht.
- Die Annahme kann insbesondere per E-Mail oder über einen anderen vereinbarten Kommunikationsweg erfolgen. Eine gesonderte Unterschrift ist nicht erforderlich, sofern gesetzlich keine besondere Form vorgeschrieben ist.
- Mit der wirksamen Annahme des Angebots kommt der Vertrag verbindlich zustande. Die vereinbarten Leistungen und die darin enthaltenen Bedingungen gelten damit als angenommen. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht, bleiben unberührt.
- Änderungen des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss bedürfen einer Vereinbarung zwischen den Parteien.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
- Es gilt die im individuellen Angebot vereinbarte Vergütung.
- Gegenüber Verbrauchern werden Preise einschließlich der jeweils gesetzlich erforderlichen Preisbestandteile und Informationen angegeben. Bei Angeboten an Unternehmer wird die Umsatzsteuer entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausgewiesen.
- Sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist, ist die Vergütung nach Rechnungsstellung innerhalb der dort genannten Zahlungsfrist zu zahlen.
- Ratenzahlungen, Anzahlungen oder Vorauszahlungen gelten nur, wenn sie individuell vereinbart wurden.
- Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
- Gesetzliche Leistungsverweigerungs- und Zurückbehaltungsrechte beider Parteien bleiben unberührt.
§ 5 Durchführung und Mitwirkung
- Die vereinbarten Leistungen werden in der im Angebot festgelegten Form erbracht, insbesondere online oder persönlich vor Ort.
- Der Kunde verpflichtet sich, vereinbarte Termine einzuhalten und die für die Durchführung erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen.
- Der Kunde entscheidet eigenverantwortlich, welche Inhalte, Impulse und Methoden er für sich nutzt und welche daraus abgeleiteten Schritte er umsetzt.
- Der Anbieter darf die Durchführung einer Sitzung unterbrechen oder ablehnen, wenn eine ordnungsgemäße Durchführung aus erheblichen sachlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Die Parteien stimmen sich in diesem Fall über das weitere Vorgehen ab. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
- Verzögerungen oder Einschränkungen, die auf fehlender Mitwirkung des Kunden beruhen, können den vereinbarten Ablauf beeinflussen. Die gesetzlichen Rechte beider Parteien bleiben bestehen.
§ 6 Termine, Absagen und Verschiebungen
- Vereinbarte Termine sind verbindlich.
- Die Bedingungen für Absagen, Terminverschiebungen und gegebenenfalls anfallende Ausfallhonorare werden, soweit erforderlich, individuell im jeweiligen Angebot oder in einer ergänzenden Vereinbarung festgelegt.
- Soweit keine besondere Absageregelung vereinbart wurde, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
- Vereinbarte Ausfallhonorare oder Stornierungspauschalen müssen rechtlich zulässig und angemessen sein. Soweit gesetzlich erforderlich, bleibt dem Kunden der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
- Soweit bei einer nicht in Anspruch genommenen Dienstleistung ein gesetzlicher Vergütungsanspruch besteht, werden ersparte Aufwendungen sowie eine anderweitige Verwendung der frei gewordenen Leistungskapazität nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.
- Muss der Anbieter einen Termin absagen, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ist dies nicht möglich, werden bereits geleistete Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen erstattet.
- Gesetzliche Widerrufs-, Kündigungs- und sonstige Beendigungsrechte bleiben unberührt.
§ 7 Widerrufsrecht für Verbraucher
- Verbrauchern kann bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.
- Ein gesetzliches Widerrufsrecht wird durch diese AGB nicht pauschal ausgeschlossen. Ob ein Widerrufsrecht besteht, richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und den Umständen des jeweiligen Vertragsschlusses.
- Besteht ein Widerrufsrecht, informiert der Anbieter den Verbraucher vor Vertragsschluss gesondert über die geltenden Bedingungen, Fristen, das Verfahren zur Ausübung des Widerrufsrechts und die gesetzlichen Rechtsfolgen.
- Soll die vereinbarte Dienstleistung auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, werden die gesetzlich erforderlichen Erklärungen und Informationen gesondert eingeholt beziehungsweise zur Verfügung gestellt.
- Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts tritt nur ein, wenn die dafür geltenden gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
- Die verbindliche Annahme eines Angebots stellt weder einen pauschalen Widerrufsverzicht noch automatisch eine Zustimmung zum vorzeitigen Leistungsbeginn dar.
§ 8 Eigenverantwortung und Erfolgserwartungen
- Mentoring, Coaching und persönliche Entwicklungsbegleitung unterstützen den Kunden bei Reflexion, Orientierung, persönlicher Entwicklung und Entscheidungsfindung.
- Der Anbieter garantiert nicht, dass bestimmte Erkenntnisse, Verhaltensänderungen, persönliche Ziele oder sonstige Ergebnisse erreicht werden.
- Persönliche Entwicklungen und deren Ergebnisse hängen unter anderem von individuellen Voraussetzungen, Entscheidungen und der Mitwirkung des Kunden ab.
- Der Kunde bleibt für seine Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen selbst verantwortlich. Die im Rahmen der Zusammenarbeit erarbeiteten Impulse und Handlungsmöglichkeiten dienen als Unterstützung und ersetzen nicht die eigenständige Entscheidungsfindung des Kunden.
- Der Kunde ist dafür verantwortlich, bei gesundheitlichen oder psychischen Beschwerden geeignete medizinische oder psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, soweit dies erforderlich ist.
- Diese Regelungen begründen keinen Ausschluss gesetzlicher Ansprüche wegen einer Pflichtverletzung des Anbieters.
§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz
- Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen, die ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich und verwenden sie grundsätzlich nur für die Durchführung des Vertrags.
- Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht, soweit eine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben oder rechtlich zulässig zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich ist.
- Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet. Ergänzende Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf arcanum-studio.com.
- Diese Bestimmungen ersetzen keine gesonderte datenschutzrechtliche Information und begründen keine darüber hinausgehenden gesetzlichen Ausnahmen.
§ 10 Urheberrechte und Nutzungsrechte
- Vom Anbieter zur Verfügung gestellte Unterlagen, Konzepte, Texte, Übungen und sonstige Materialien können urheberrechtlich geschützt sein.
- Der Kunde darf diese Materialien im Rahmen der vereinbarten Leistung für eigene persönliche Zwecke verwenden, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
- Eine Veröffentlichung, kommerzielle Verwertung oder Weitergabe an Dritte ist nur zulässig, soweit dies vereinbart wurde oder gesetzlich erlaubt ist.
- Rechte des Kunden an eigenen Inhalten und Materialien bleiben unberührt.
§ 11 Vertragsdauer und Beendigung
- Beginn, Dauer und Umfang der Zusammenarbeit ergeben sich aus dem individuellen Angebot.
- Bei einmaligen Leistungen endet der Vertrag grundsätzlich mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistung und der Erfüllung der weiteren Vertragspflichten.
- Bei längerfristigen Begleitungen oder mehreren vereinbarten Sitzungen richten sich Kündigungsfristen und Beendigungsbedingungen nach der individuellen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Im Fall einer Vertragsbeendigung richten sich Vergütungsansprüche, Erstattungen und sonstige Rechtsfolgen nach der individuellen Vereinbarung und den gesetzlichen Bestimmungen.
§ 12 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter erfüllt die jeweils anwendbaren gesetzlichen Informationspflichten zur Verbraucherstreitbeilegung. Ob eine Bereitschaft oder Verpflichtung zur Teilnahme an einem Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle besteht, wird anhand der gesetzlichen Voraussetzungen gesondert angegeben.
§ 13 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften, die einem Verbraucher aufgrund seines gewöhnlichen Aufenthalts in einem anderen Staat gegebenenfalls zustehen.
- Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen; eine gesonderte Gerichtsstandsvereinbarung wird nur getroffen, soweit sie gesetzlich zulässig ist.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.