Es ist 2026.
Ich stehe in der Küche meiner Altbauwohnung unweit der Kleinstadt.
Um mich herum Berge und schönste Natur.
Ein ehrliches Atelierleben.
Ruhig. Roh. Unperfekt.
Nein — es ist nicht Florenz.
Nein — es ist nicht Paris.
Nein — es ist nicht das Outcome geworden, von dem ich dachte, dass es meines sein würde.
Das Leben hatte andere Pläne mit mir.
Wollte mir anderes beibringen.
Anderes zeigen.
Wollte ich denn eigentlich nach Florenz?
Oder waren es eher die Bilder, die ich in mir trug, als ich mich damals sah —
so wie es sich anfühlen sollte,
so wie ich dachte, dass es aussehen müsste,
wenn ich in die große weite Welt aufbrechen würde?
Bin ich dafür gemacht?
War ich dafür gemacht?
Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Und vielleicht ist genau hier gerade dieser Moment ein Anfang.
Ein Spiel.
Ein neues Teil vom Puzzle.
Ein stiller Morgen in meinem Studio.
Warmer Kaffee auf dem Küchentisch.
Farbe an den Händen.
Offene Fragen im Raum.
Und ich werfe sie trotzdem hin.
Ungeschminkt.
Radikal & unverblümt.
Auf den glatten Tisch meiner Küche.
Und dann?
Dann darf es da sein.
Das Fragen.
Das Bewegen.
Das Betrauern.
Das Neu-Sortieren.
Das Neu-Träumen.
Das Neu-Wünschen.
Und
das Neu-Machen.
So wie es jetzt wirklich gemeint ist.
Für mich.
Für meinen Weg.
Für meine Wahrheit, mich zu leben.
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